Dr. Majda Zorec Karlovšek

Dr. Majda Zorec Karlovšek

Dr. Majda Zorec Karlovšek

Majda Zorec Karlovšek ist Mitglied des Fachrats und Expert Mitarbeiterin des Instituts. Sie sammelte Arbeitserfahrung beim Institut für Gerichtsmedizin und dem Lehrstuhl für Gerichtsmedizin und Berufsethik auf der medizinischen Fakultät der Universität Ljubljana. Sie widmete ihre pädagogische, fachliche und Forschungsarbeit der Entwicklung der forensischen Toxikologie, der Übertragung vom Wissen und Forschungsergebnissen auf das Gebiet der öffentlichen Gesundheit, insbesondere mit dem Ziel die Sicherheit und Gesundheit auf dem Arbeitsplatz und im Straßenverkehr zu verbessern. Sie arbeitet schon seit vielen Jahren als Forensische Sachverständige für forensische Toxikologie und ist aktiver Mitglied des Verbands für die Entwicklung forensischer Toxikologie und anderer forensischer Wissenschaften (FORTOX). Sie ist Mitglied des internationalen Verbands für forensische Toxikologie (TIAFT) und war Präsidentin des Organisationsausschusses des 44. Jährlichen TIAFT Kongresses in Ljubljana in 2006. Sie ist außerdem Mitglied des Verbands für Toxikologie und forensische Chemie (GTFCh), des Internationalen Ausschusses für Alkohol, Drogen und Verkehrssicherheit (ICADTS) als auch des Europäischen Verbands für Drogentests auf dem Arbeitsplatz (EDWTS). Als DAAD Stipendiatin hat sie Erfahrung und Wissen auf dem Institut für Rechtsmedizin in Göttingen gesammelt. Im Rahmen der Universitätsaustauschprogramme arbeitete sie zusammen mit dem Institut für Gerichtsmedizin in Leipzig und dem Institut für Gerichtsmedizin der Universität Palacki in Olomouc, wo sie ihre Habilitation als Dozentin abgeschlossen hat. Sie war Mitglied des Ausschusses für Medikamente in Tiermedizin, die Vize-Präsidentin des Slowenischen toxikologischen Vereins und auch Mitglied und Präsident (ein Jahr lang) des Ausschusses für Chemiesicherheit in Slowenien. Drei Jahre lang war sie Vertreterin der Patientenrechte auf dem Gebiet des Instituts für Gesundheitswesen Ljubljana. Sie veröffentlichte mehr als 250 Publikationen, unter anderem wissenschaftliche und fachliche Artikel, Vorträge auf Kongressen und Seminars also auch populärwissenschaftliche Texte.

In ihrer Arbeit und Rolle als Dozentin ist oft auf Hanf und die Wirkung der Cannabinoide auf das Endocannabinoidesystem gestoßen. Sie ist überzeugt dass die Anwendung von Cannabinoiden für medizinische Zwecke eine große Herausforderung darstellt, wobei sie insbesondere betont das die Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität der Präparate, Medikamente und Zusatzstoffe gewährleistet sein muss. Sie weist auch auf die Aspekte der Sicherheit und Gesundheit auf dem Arbeitsplatz und im Straßenverkehr hin.

Nach ihrer Diplom und Magisterarbeit in Physikalischer Chemie auf der Fakultät für Naturwissenschaften und Technologie der Universität Ljubljana hat sie auch ihre Doktorarbeit auf der medizinischen Fakultät in Ljubljana erfolgreich abgeschlossen. Sie bekam den Krka Preis für Wissenschaftliche Arbeit während ihres Studiums und den Prešeren Preis für Studenten. Später war sie auch als Mentorin und Co-mentorin für manche Preisträger und viele Universitätsabsolventen tätig.